Montag, 9. August 2010

Sozialtopf in den Müll? Sieht so die soziale Wärme des VSSTÖ aus?

Nachdem es im letzten Pamphlet des Linksblog sowohl zu Angriffen auf meine Person, die FV GeWi und die Liste Veritas gekommen ist hier eine kleine Replik:
Diese Angriffe sind wohl der Sommerloch bedingten Fades der jungen Politfunktionäre geschuldet, die scheinbar als Exekutive Opposition spielen möchten.

Kollege Sperl wirft mir vor nicht wirtschaften zu können, Kollege Knapp, dass ich den
tagesaktuellen Adresssatz für das GeWitter verwendet habe.
Ich gestehe offen und ehrlich, dass ich darauf gedrängt habe, dass der ÖH endlich tagesaktuelle Adressdaten der Studierenden zur Verfügung stehen.
Der Grund ist, dass bevor die aktuellen Daten verwendet wurden ein Viertel bis ein Drittel der verschickten ÖH-Zeitungen Fehlsendungen waren, die kostenpflichtig entsorgt werden mussten. So geschah es auch bei der von Nina Heidorn (VSSTÖ) bis jetzt geführten "Qualitätszeitung" Libelle. Um es plastisch auszudrücken, wurde nicht nur ein riesiger Müllberg produziert, sondern jährlich direkt der ÖH Sozialtopf in der Höhe von 40.000 € auf die Müllkippe geworfen. Soziale Wärme sieht zumindest für einen Liberalen anders aus.

In alter sozialdemokratischer Manier wird weiters kritisiert, dass die FV GeWi eine Klausur veranstaltet hat. Leider wurde im Artikel vergessen, dass ALLE VSSTÖ-Funktionäre, die zurzeit Mandate auf der GeWi haben, an dieser Klausur teilgenommen haben, aber das Geld verbrauchen scheinbar immer die anderen. Zu entscheiden, ob diese Doppelmoral ein generelles Sittenbild des VSSTÖs ist, bleibt den Studierenden überlassen. Übrigens vergaßen die Autoren zu erwähnen, dass diese Klausur der Vernetzung und Schulung neuer STV-Mitglieder galt. Aber falls dem VSSTÖ lieber ist, dass die STV-Mitglieder nicht bestens geschult sind, spricht für die Ernsthaftigkeit mit der sie Studierendeninteressen vertreten wollen.

Scheinbar kennen sich die VSSTÖler auch in der Finanzgebahrung der ÖH nicht aus, denn sonst wüssten sie, dass die GRAS/VSSTÖ Exekutive die Aufwandsentschädigungen erhöht hat und nicht wie es das Pamphlet suggeriert die FV GeWi.


Zur Qualität des GeWitters möchte ich erwähnen, dass neben Lehrenden und einem Studenten, der am Bachmannwettbewerb teilgenommen hat, in jeder Ausgabe Studierende zu Wort kommen vollkommen unabhängig ob sie fraktioniert sind oder nicht, im Gegensatz zur vom VSSTÖ mitgeleiteten Libelle.

Natürlich nehme ich diese Angriffe nicht persönlich und hoffe weiterhin mit allen Personen auf der FV Gewi und der ÖH ein konstruktives Arbeitsklima zu haben. Denn für mich bedeutet ÖH-Arbeit Vertretung der Studierenden und nicht Vertretung einer Fraktion. Offensichtlich vergessen das manche Beteiligte.

Lukas Lerchner
(i. N. der Liste Veritas)

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